Bezirkegruene.at
Navigation:
am 21. Juni

Obszön ist ...

Doris Eisenriegler - … wenn jemand, der ca. 8.000,- Euro im Monat bezieht, meint, dass ein anderer (ein Asylberechtigter) mit 560,- Euro auskommen kann.

Obszön ist ...

... wenn jemand, der ca. 8.000,- Euro im Monat bezieht, meint, dass ein anderer (ein Asylberechtigter) mit 560,- Euro auskommen kann. So gelesen in der ÖVP-Zeitung „Hallo Wilhering“ Nr. 03/2016 unter dem Titel „Mindestsicherung: Hat die OÖVP auf ihre christlich-sozialen Werte vergessen?“

Wir sind der Meinung: Sie hat vergessen! Sie hat vergessen, dass „Mindestsicherung“ heißt, dass es das äußerste Minimum ist, mit dem jemand sein Leben bestreiten kann. Sie hat auch vergessen, dass manche der Asylberechtigten sehnlich darauf warten, dass ihre Frauen und Kinder nachkommen können und dass sie dafür eine geeignete Wohnung brauchen. Für diese Personengruppe ist der Rat von LAbg. Stanek wohl nicht geeignet, sie könnten wohl in einer Wohngemeinschaft wohnen!

Die ÖVP hat auch vergessen, dass es unter Umständen lange dauern kann, bis jemand die Sprache ausreichend beherrscht, seine Qualifikationen nachholen kann und dann einen Job
findet.

Abgesehen davon, dass der OÖ Alleingang der ÖVP mit Sicherheit verfassungswidrig ist, weil die unterschiedlichen Regelungen bei der Mindestsicherung Ungleichbehandlungen von Menschen darstellen, die nach dem Gesetz gleiche Rechte haben!

Doris Eisenriegler

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.